Sodom und Gomorrah 2008
«Sodom» war nur das Vorspiel
Die biblischen Städte Sodom und Gomorrah wurden dem Erdboden gleich gemacht, weil ihre Bewohner «böse waren» und schwer «gegen Gott» sündigten. Das Wort «Sodomie» (Geschlechtsverkehr zwischen Menschen und Tieren) zeugt noch heute davon. Aber das war nur das Vorspiel im Vergleich damit, was heutige sogenannte Stammzellenforscher tun wollen und laut Parlamentsbeschluss vom 20.5.08 in Grossbritannien auch tun dürfen – die Vermischung menschlichen und tierischen Fortpflanzungsmaterials.
Unter dem Titel «Chimäre» (Name von Ungeheuern in griechischen Mythen) vereinigen Stammzellentechniker menschliches und tierisches «Material» und fabrizieren so ein Mensch-Tier-Embryo. Das ist nichts anderes als Sex mit Tieren, mit dem Unterschied zu «Sodom» allerdings, dass daraus tatsächlich ein Chimärenungeheuer heranwachssen könnte. Die Bestimmung im britischen Parlamentsbeschluss macht es deutlich. Laut dem Bericht der Schweizer «Tagesschau» ist es den britischen Stammzellentechnikern verboten, die «Chimäre» in die «Gebärmutter einer Frau» einzupflanzen. Verboten wird nur, was möglich und wahrscheinlich ist.
Die Sensationslüsternheit ist bereits angestachelt: «Wie würde eine solche Chimäre aussehen?» fragte der «Tagesschau»-Journalist den «Ethikexperten».
Unter der Regie des Bösen wird der Mensch nicht Ruhe geben, bis er alles Natürliche durch Künstliches ersetzt hat. Und zwar hinter der Maske des Wohltäters: «Krankheiten heilen» steht als Titel über der Schreckensmeldung aus London.
Zusammenbauen, was nicht zusammengehört, die Missachtung natürlicher Grenzen: Das ist das Böse!
(21.5.08)