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Schöpfung und Evolution sind komplementär

Die doppelte Abstammung des Menschen


Besonders verhängnisvoll zeigt sich die Heillosigkeit des Entweder-oder in der Frage, ob zum Beispiel der Mensch ein Geschöpf Gottes sei oder das Ergebnis von Evolution und Zufall. Typisch bei dieser Fragestellung – entweder Schöpfung oder Evolution – ist das Ergebnis – Streit, Rechthaberei, Verwirrung.


Ganz anders sieht es aus, wenn wir Gott nicht leugnen, aber auch Ergebnisse naturwissenschaftlicher Forschung – von der Archäologie bis zur Zoologie – anerkennen. Dann zeigt sich, dass Schöpfung und Entwicklung keineswegs einen dualen Gegensatz bilden, sondern zusammen gehören wie Tag und Nacht.


Schon der biblische Bericht von der Entstehung des Menschen kann so verstanden werden: Gott benutzte einerseits bestehendes «Material» («Ackererde»), andererseits setzte er für den Menschen eine neue Bestimmung («Geist Gottes»).

Schöpfung und Evolution sind komplementär.
Schöpfung und Evolution sind komplementär.