Zeitloses zu dieser Zeit
Fortschritt ist Flucht vor der Gegenwart
Forschritt ist Flucht vor der Gegenwart, sein Antrieb ist die Angst davor, von der eigenen Vergangenheit eingeholt zu werden. Denn was der (technische) Fortschritt heute hervorbringt, ist der Tod dessen, was er gestern hervorgebracht hat. Würfe der Fortschritt einen Blick zurück, sähe er auf seinem Weg nur Tod, Schrott, Abfall und Irrtum, und es würde ihm ergehen wie Lots Frau in der biblischen Geschichte: Er würde vor Schreck zur Salzsäule erstarren.
(20.12.09)
Atheistisches Christentum
Am 7.12.09 führte die Radiojournalistin Marina Villa auf dem Sender DRS 3 («Focus») ein einstündiges Gespräch mit Priorin Irene Gassmann, Vorsteherin des Benediktinerinnen-Klosters Fahr bei Zürich. Hier können Sie das Gespräch hören. Im Laufe des Gesprächs bezog sich die Klosterfrau immer wieder auf Jesus und auf Gott. Dies veranlasste die Journalistin zur spitzen Frage: «Jesus ODER Gott?» Entweder der Mensch Jesus oder Gott! Beides – Mensch UND Gott – ist dem (Zeit-)Geist dieser Frage entsprechend offenbar nicht zeitgemäss. Worauf diese Frage hinausläuft, ist klar: Ein atheistisches «Christentum», eine «Jesusreligion» ohne Gott.
(8.12.09)
Religion ohne Gott
Die so genannte Evolutionstheorie ist in erster Linie nicht ein naturwissenschaftliches Modell, sondern eine eigentliche Lehre, ein Dogma, dazu bestimmt, den Mehrheitsmenschen glaubend auf eine Welt einzuschwören, in der es Gott als Urheber nicht braucht. Die Evolutionstheorie ist Religion ohne Gott. Und wie es sich gehört für einen wichtigen Glaubenssatz, wird er von der Kanzel der gottlosen Welt, dem Fernsehen, immer und immer wieder gepredigt.
19.1.09
Die Moderne lügt
Das Übelste, was uns die «aufgeklärte» Moderne angetan hat, ist die Diskreditierung, die Verleumdung und Geringschätzung des Alten. Wenn die Moderne sagt, das Alte sei nichts mehr wert, lügt sie – wir alle leben aus dem Alten als dem Zeitlosen. Wer also das Alte leugnet, leugnet das Leben. Übrig bleibt Pseudo-Leben.
17.1.09
Zukunftssüchtig
Nach der «Verharmlosung» der Gegenwart als blosse gramatikalische Formel und nach dem systematischen Widerlegen der Vergangenheit durch den Fortschritt bleibt uns nur noch die «Zukunft» – unsere Zeit ist zukunftssüchtig geworden. Das ist – wie jede Sucht – eine Krankheit.
8.7.08
Die Evolutionsideologie...
...verfolgt deutlich erkennbar, wenn auch nicht deklariert den Zweck, die Entstehung der Arten (Pflanzen, Tiere, Mensch) aus sich selbst mindestens plausibel zu machen, im besten Fall aber beweisen zu können, dass die Welt ohne Gott enstanden sei.
Das muss jeden Philosophen, der diesen Ehrennamen verdient, der also Gott nicht apriori ausschliesst, stutzig machen.
Im Allgemeinen nennt man eine Theorie, die einen realen diesseitigen Zweck verfolgt, eine Ideologie. Ihr besonderes Merkmal ist, dass sie Macht ausüben will und Unterwerfung fordert.
13.5.08
Das elektrische Licht...
ersetzt den «Glanz Gottes» in der Welt
Die Welt ist dann schön, wenn der «Glanz Gottes», ihres Erzeugers, über ihr leuchtet. Das geht aus vielen heiligen Überlieferungen, namentlich der jüdisch/christlichen hervor. Die Moderne, namentlich die sogenannte Aufklärung, haben diesen göttlichen Glanz verdunkelt. Daraus folgt: Im Gegensatz zur Spottrede der «Aufklärer», die vom «finsteren Mittelalter» sprechen, ist die Moderne bis auf den heutigen Tag das wahrhaftig finstere Zeitalter. Nur sieht man es von blossem Auge nicht, seit das elektrische Licht den verlorenen Glanz Gottes in der Welt ersetzt und ihr Angesicht hässlich entstellt.
(Mehr zu unserem Studienthema «Elektrizität»...)
(13.5.08)
Das Rätsel «Gott» ist gelöst
Gott ist nicht, was wir denken.
Gott ist auch nicht, was wir nicht denken.
Gott ist alles und nichts.
Gott ist.
(7.5.08)
Weltraum
Die Welt haben wir verloren, als wir uns von Gott abwandten, geblieben ist uns nur Raum.
(3.4.08)
Mensch oder Tier
Gott als Erschaffender der Welten und der Wesen, die sie bevölkern, steht – wie der elektrische «Generator» mit der Glühbirne – in ständiger Verbindung (Relation) mit seinen Geschöpfen. Dies gilt insbesondere auch für das Geschöpf Mensch. Ihm steht der Ehrentitel «Mensch» allerdings nur zu, wenn der Mensch seinerseits die von Gott ausgehende Verbindung zu ihm wahrnimmt und sie bestätigt. In dieser Besonderheit unterscheidet sich der Mensch wesentlich von anderen Geschöpfen. Ohne seine Bestätigung der Beziehung zu Gott ist der Mensch blosses «Naturding», ein zweifüssiges Tier.
(1.12.07)
Eine wichtige Frage
Es stellen sich uns in dieser Welt, in der wir Menschen unser irdisches Dasein fristen, viele Fragen. Aber nur eine ist wirklich wichtig: Mit Gott oder ohne Gott? Von unserer Antwort darauf hängt alles ab.
(29.11.07)
Der gefährdete Mann
Das grosse Problem einer ursprungs- und damit gottlosen Welt, also der derzeitigen: sie kann nur das (selbst) Gemachte akzeptieren. Das Erzeugte erinnert an Gott, wird zur Bedrohung für das Künstliche und muss deshalb eliminiert werden.
Unter diesen Voraussetzungen ist alles, was über Zeugungskraft verfügt, also auch der Mann, aufs höchste gefährdet. Die Reproduktionsmedizin tut alles dafür, damit diese Welt in dieser Zeit bald einmal auf zeugungsfähige Männer verzichten kann. Und weil das Gattungsbewusstsein darauf reagiert, wird es zum Schutz der Gattung «Mann» dafür sorgen, dass nur noch unfruchtbare Knaben geboren werden.
(26.9.07)
Stockwarnung!
Die prothetische Vierfüssigkeit, allgemein bekannt als Sportart namens «nordic walking», ist vererbbar! Kindeskinder von prothetischen Vierfüsslern werden ungestützt nicht mehr aufrecht stehen können! Mehr!
(25.7.07/10:25)
Gentechnologie
Eine Menschheit, die sich auf den Affen als Stammvater beruft, sollte dankbar sein für die Gentechnologie. Irgendein Mittel muss es ja geben, mit welchem der Mensch seinem Ahnenbild immer ähnlicher gemacht werden kann.
(24.7.07)
Per Zufall gibt es keine Menschen
Nach der Ei-Befruchtung besteht der Embryo zunächst nur aus omnipotenten (zu allem fähigen) Stammzellen. Wenn wir den Weg bis zum voll entwickelten Menschen bei der Geburt als Gleichnis betrachten, ergibt sich mit aller Deutlichkeit die Unhaltbarkeit des Zufallsprinzips, das der einseitigen Evolutionstheorie zu Grunde liegt. Würde der Zufall bestimmen, was aus den omnipotenten Stammzellen wird, entstünde nach Zufallswahrscheinlichkeit höchst selten ein Mensch und schon gar nicht das einzigartige Wesen, das er ist.
19.7.07
Eine teuflische Debatte
Die vom Europarat aufgebrachte Debatte darüber, ob man «Kreationismus» an den Schulen der Mitgliedsländer verbieten soll, ist eine typisch teuflische Debatte. Sie wirbelt alles Mögliche durcheinander und verfolgt damit das Ziel, die Verwirrung der Leute zu vergrössern, damit sie nicht mehr wissen, wo ihnen das Herz steht.
In Wahrheit geht es hier um etwas ganz anderes: Die Gottlosen versuchen ihre Gottlosigkeit zu «legitimieren», indem sie die Welt selbst als «selbst gemacht», also als gottlos erklären. (Beachten Sie dazu die Rubrik «Schöpfung/Evolution» auf dieser Seite.
28.6.07
Der Papst sagt die Wahrheit
Die drei Schlüsselsätze für unsere Zeit in Josef Ratzingers (Papst Benedikt, XVI) Buch «Jesus von Nazareth» stehen auf Seite 232: «Wir haben einen Begriff von Realität gebildet, der die Transparenz des Wirklichen hin ausschliesst. Als wirklich gilt nur das experimentell Überprüfbare. Gott lässt sich nicht ins Experiment zwingen.» Damit sagt Papst Benedikt die Wahrheit über den bösen Geist, der unsere Zeit beherrscht: Wer nur das Sichtbare als Wirklichkeit gelten lässt, lügt. Und der Papst ruft uns Christen in Erinnerung, was wir bekennen: «Wir glauben an den allmächtigen Gott, den Vater, Schöpfer der Himmel und der Erde, des Unsichtbaren und des Sichtbaren.
10.6.07
Die Lüge
Die schlimmste, übelste, schrecklichste und böseste Lüge ist der Tod, der uns das Vertrauen ins Leben rauben und uns glauben machen will, das Leben sei vergänglich. Der Tod leugnet das Leben, und weil das Leben göttlichen Ursprungs ist, leugnet der Tod auch Gott. – Gepriesen sei Jesus Christus, der König des Lebens!
10.6.07
Nur Tote können Astronauten werden
Die verlorene Leichte, also die Leugnung der Himmelanziehungskraft, ist ein Paradebeispiel dafür, was geschieht, wenn sich der Mensch auf Erden dem Himmel verschliesst: Was inhaltlich, das heisst, für die Seele bedeut- und wirksam, nicht mehr zugelassen wird, muss – durchaus im Sinne eines Zwangs – funktional technisch kompensiert werden. Die Leugnung der Wirkung der Himmelanziehungskraft (als Schwester der Erdanziehungskraft) auf das Lebendige und damit des Lebendigen selbst, war und ist die Voraussetzung für die Raumfahrt. Daraus folgt: Nur Tote können Astronauten werden.
22.2.07
Gefährliche Krankheit
Das so genannte Gesundheitssystem definiert das Leben als die gefährlichste Krankheit mit absolut tödlichem Ausgang und setzt alles daran, auch diese Geisel der Menschheit ein für allemal auszumerzen. Damit ist ein für allemal die Frage beantwortet, wann die Krankenkassenprämien zu steigen aufhören.
16.2.07
Fortschritt
Die wirksamste Medizin gegen Gott ist die Beseitigung seiner Notwendigkeit.
Deshalb gibt es das Elektrische.
7.2.07
«Globalisierung» – die Welt hat Krebs!
«Es ist der Glaube, der die Vernunft dazu herausfordert, aus jedweder Isolation herauszutreten und für alles, was schön, gut und wahr ist, etwas zu riskieren.» (Papst Johannes Paul II. in seiner Enzyklika «Fides et ratio – Glaube und Vernunft/19.9.1998.)
Tun wir das nicht, wird alles Schöne, Gute und Wahre in Bälde ratzekahl aufgefressen sein, verschlungen von der Gier nach ständiger Geldvermehrung. Sie ist die eigentliche Krebskrankheit unserer Zeit und kennt – wie jeder Tumor – weder Mass noch Grenze. Dieses bösartige Geschwür hat längst seine Metastasen in alles Schöne, Gute und Wahre ausgedehnt und zwar auf der ganzen Welt. «Globalisierung» zeigt ihr wahres Gesicht: Der Welttumor!
«Herr, erbarme dich unser, Christus, erbarme dich unser.»
2.2.07
Vom Denken
«Alles Denken und Schliessen aber setzt bereits eine Wirklichkeit voraus, die wir nicht erdacht haben ... Man kann uns diese Wirklichkeit nicht entreissen, ohne uns uns selbst zu entreissen.» Der Philosoph Friedrich Wilhelm Joseph von Schelling (1775–1854). Zu seinen Ehren an seinem Geburtstag hier (wieder) veröffentlicht.
27.1.07
Jesaja zeitgemäss
Erstmals ergangen ist Jesajas Prophezeiung des «Reiches der Gerechtigkeit» ca. 700 Jahre vor Christi Geburt:
- «Der Dummkopf wird nicht mehr edel genannt und der Schurke wird nicht mehr für vornehm gehalten.» (Jesaja 32, 5).
Ich rieb mir die Augen, als ich das las: Dummköpfe werden verehrt und Schurken geniessen Ansehen – kommt das uns Heutigen nicht bekannt vor?
Alles ist ins Gegenteil verkehrt. Geehrt werden Wichtigtuer und Schwätzer, angesehen sind die Egoisten und Machtprotze in der Politik, in der Wirtschaft, in der Wissenschaft, in den Medien. Die Lüge staffiert sich mit den Kleidern der Wahrheit aus und der Betrug mit jenen der Gerechtigkeit.
Es fehlt unserer Zeit also nicht an den Voraussetzungen dafür, dass das «Reich der Gerechtigkeit» anbrechen und «die Wüste zum Garten» werden kann.
14.1.07
Christnachtsbotschaft
Himmel und Erde, das Unsichtbare und das Sichtbare gehören zusammen – «gloria in excelsis deo!»
16.12.06
Ungenügend
Das heutige Weltbild zeigt uns nur das reale Universum, bestehend aus viel Leere und vielen Sternen. Von praktischem Nutzen ist es ausschliesslich für die Raumfahrt. Gott kommt darin nicht vor. Das Leben auch nicht. Für lebendige Menschen, bestehend aus Geist, Seele und Körper ist das heutige Weltbild absolut ungenügend. Es ist deshalb Pflicht und Schuldigkeit dieser Zeit, ein Weltbild zu schaffen, das Gott als Schöpfer voraussetzt und sowohl die für uns sichtbare als auch die für uns nicht sichtbare Welt zum Inhalt hat. 15.12.06
Frage
Wer rettet das Leben vor dem (böse gewordenen) Menschen?
11.8.06
Opfer
Kennen Sie den Unterschied zwischen Katastrophen in biblischer und in heutiger Zeit? In biblischer Zeit gingen die «Betroffenen» in sich, zeigten Reue, taten Busse und brachten Gott Opfer dar, damit er sich mit ihnen versöhne. In heutiger Zeit erklären sich die «Betroffenen» zu Opfern, gründen «Opfergemeinschaften», um ihre «Rechte als Opfer» durchzusetzen und geben im Fernsehen Interviews.
24.5.06
Das sog. «Geist-Materie-Problem» ist gar keines
Das Geist-Materie-Problem sei eines der wenigen ungelösten Probleme unseres Welt- und Selbstverständnisses, sagt die offizielle Wissenschaft. Doch das Problem ist gar keines, wenn man Gott nicht ausschliesst und Geist und Materie nicht als dualen Gegensatz sieht, wie es in der offiziellen Wissenschaft üblich ist, sondern als Dreiheit: Gott als Quelle und Materie und Geist als das eine und das andere Ufer des Flusses. So einfach ist das, wenn man sich die Freiheit leistet, «inoffiziell» zu denken!
28.4.06
Kein Ende ohne Anfang
Die moderne Astrophysik geht davon aus, das Universum habe a) mit einem «Urknall» begonnen und sei b) «unendlich». Aber wie soll etwas, was ohne Ende ist, einen Anfang haben?
26.4.06
Die «Ewigkeit» ist Gegenwart
Was wir «Ewigkeit» nennen, jene andere Welt ausserhalb von Raum und Zeit, beginnt nicht erst am «Ende der Zeiten», sie ist – jetzt, immer und überall – lebendige, wirkliche und äusserst wirkungsvolle Gegenwart. Wer Augen hat, zu sehen, sieht es. 20.4.06
In die Irre führend
Der Begriff «Naturwissenschaft» ist unwahr und irreführend. Natur ist Leben, moderne «Naturwissenschaft» aber beschäftigt sich mit Totem oder mit lebenden Dingen so, als ob sie tot wären. Natur ist Geburt, Ursprünglichkeit, Leben und eine Wirkung aus Himmel und Erde, das Geistige einschliessend. Moderne «Naturwissenschaft» aber schliesst den Himmel, das Geistige, das Leben aus. Deshalb führt der moderne Wissenschaftsbetrieb, der sich «Naturwissenschaft» nennt, diesen Namen zu Unrecht und müsste der Wahrheit, dem Leben, der Natur zuliebe geändert werden. Wie wäre es mit Funktionswissenschaft?
12.4.06/9:51
Christusreligion
Die christliche Religion muss sich erneuern von einer Kirchenreligion zur Christusreligion. Dann wird sich auch die Kirche erneuern von der Amtskirche zur Christuskirche. Und daran werden sich – wie eh und je – die Geister scheiden.
12.4.06
Scheinunendlichkeit
«Wir leugnen den Anfang, dann ist auch das Ende aus der Welt,» sagt sich der Mensch. So geschah es, er schuf sich eine Scheinwelt ohne Anfang und ohne Ende und nannte sie «unendlich» – «unanfänglich» wäre ihm als Wort zu sperrig gewesen.
12.4.06
Isolation und Masse
Je mehr sich der Mensch der Moderne religiös isoliert, also absondert aus dem göttlichen Seinskreislauf des Lebens, desto grösser wird sein Bedürfnis, seine selbst verschuldete Isolation durch Kollektivierung zu kompensieren. Darin liegt die eigentliche Ursache moderner gesellschaftlicher Massenphänomene. Dass die Begriffe «Isolation» und «Masse» auch in der Elektrotechnik zusammen gehören, ist kein Zufall.
11.4.06
Wirtschaftswachstum und Religion
«Das Wirtschaftswachstum, das heisst die zwanghaft ständig zunehmende Produktion isolierter, toter Gegenstände, ist eine Folge der ständig wachsenden Zahl isolierter, also nicht religiöser «Gegenstände» in Menschengestalt auf der Suche nach adäquater Gesellschaft.»
«in principio» Nr. 1/06/April 2006.
3.4.06
Gottlosigkeit macht autistisch
Der Autismus des religionslosen, d.h. gottlosen Menschen besteht darin, dass er nur noch hört, was er selber sagt. Das Gleiche ist zu sagen zum Autismus einer religionslosen, d.h. gottlosen Zeit wie der Moderne: Sie hört nur noch sich selber zu.
2.4.06
Die Seinskompetenz der Christen
Wir Christen müssen die von uns bei Anbruch der Moderne für ein «Linsengericht» preisgegebne Zuständigkeit für das Sein der erschaffenen Dinge, unsere vom höchsten Gott verliehene Seinskompetenz wieder erkennen, annehmen und bezeugen.
1.4.06
«Es gilt das gesprochene Wort»
Die Christus-Religion, der Glaube, dass Jesus Christus der Sohn Gottes ist, unser Herr, gibt es nicht, weil sie aufgeschrieben wurde, sondern weil sie von Anfang an und bis jetzt und immerfort von Mensch zu Mensch weitergesagt wird. Deswegen ist es unnütz, bezüglich der Christus-Religion nach «historischen Beweisen» zu fragen.
22.2.06
Wenn bloss das göttliche Wort nicht verstummt!
«Würde das göttliche Wirken nur den Bruchteil eines Augenblickes aufhören, müssten das Universum und wir selbst wie ein Traum verschwinden.»
Aus: «Gedanken eines Kartäusers», S. 19
15.1.06
Die Angst vor der Leere
«Ich leugne den Anfang, dann brauche ich kein Ende zu befürchten,» sprach schlau der unendlichkeitssüchtige Mensch. Jetzt fürchtet er sich vor der Leere dazwischen.
11.1.06
Die verstaatlichte Christusreligion
«in principio« Nr. 4: Vor 1625 wurde die Christus-Religion verstaatlicht. Was wird aus ihr in unserer Zeit, wenn sie nicht mehr Staatsrelgion sein muss?
9.12.05
«Noch keine Bibelkirche»
Godfried Kardinal Danneels in seiner Bilanz «40-Jahre-Jubiläum zum Abschluss des Vatikanums II» in Einsiedeln: «Die katholische Kirche ist noch keine Bibelkirche.»
8.12.05
5. Dezember 2005
1,4 Millionen Webseiten enthalten den Suchbegriff «Sinn des Lebens», das sind überproportional viel mehr als in vielen anderen Sprachen. Es scheint, dass Deutschsprachige ganz besonders dem Megatrend verfallen sind, zu suchen, um nichts finden zu müssen, vor allem nicht das Leben.
Die Ergebnisseite von Google.
1. Dezember 2005
Wir haben entdeckt, dass die «freie» Online-Enzyklopädie «Wikipedia» dem Wortpaar in principio eine Seite gewidmet hat. Das freut uns, denn viel Interessantes ist hier zu finden. Aber die Beschränkung von «in principio» auf eine «lateinische Phrase» scheint uns im Ergebnis doch ziemlich einseitig.
23. November 2005
Der Mensch in seiner Dreifïältigkeit von Geist, Seele und Körper lebt natürlicherweise in mehreren Welten gleichzeitig. Die materielle Welt ist nur eine davon. Jede Lehre oder Ideologie, die die Wirklichkeit auf die materielle Welt reduziert, reduziert damit auch den Menschen auf eine bloss körperliche Existenz und verletzt damit seine Integrität schwer. Gegen dieses Verbrechen an der Menschheit müsste am Gerichtshof für Menschenrechte eigentlich Klage geführt werden.
21. Oktober 2005
Ab wann werden in Europa bekennende Christen «wie im alten Rom» im Namen des Staates wieder verfolgt und umgebracht? (Das ist mit ziemlicher Sicherheit keine FAQ).
21. September 2005
Nr. 3/05 ist erschienen.
28. Juni 2005
Nr. 2/05 unserer Zeitschrift ist erschienen.
15. Juni 2005
Für 86 Prozent der Bevölkerung Europas ist der «Schutz des ungeborenen Lebens» ein «wichtiges Anliegen». Dies geht aus der so genannten Eurobarometerstudie des Monats Juni hervor.
Das Ergebnis ist erfreulich. Aber wie sieht es auf der anderen Seite der Medaille aus? Da stellen sich drei Fragen:
- Wie steht es um den Schutz des geborenen Lebens vor seinen Feinden?
- Könnte es sein, dass die Mehrheit der Europäer so viel für den Schutz der Ungeborenen übrig hat, weil die Mehrheit der Europäer seelisch und geistig Ungeborene sind und sich heimlich vor einer «Abtreibung» fürchten?
- Und wie ist das überhaupt mit dem «ungeborenen Leben»? Leben kann nicht sterben, also kann Leben auch nicht geboren werden. Nur Körper sind es, die geboren werden und sterben.
Mehr zu diesem Thema in «in principio» Nr. 2/05.
8. Juni 2005
Die Nr. 2/05 unserer Zeitschrift erscheint
voraussichtlich am 22. Juni 2005.
3. Juni 2005
Erschrocken sind wir schon ein wenig, als wir erkannten, was wir
uns mit dem Namen unserer Zeitschrift eingebrockt haben.
«in principio» bedeutet im Anfang, also sind wir Anfänger, mussten
wir uns eingestehen. Aber von Christus ist gesagt, er sei der Anfang.
Also ist auch er Anfänger. Von Christus ist aber auch gesagt, er sei
Vollender. Als uns das in den Sinn kam, freuten wir uns.
17. Mai 2005
Die erste Ausgabe von «in principio» ist erschienen.